09.06.2016 12:31

24 Mannschaften treten in diesem Jahr zur Fußball-Europameisterschaft an, so viele wie niemals zuvor. Auch die isländischen Fußballer gehören dazu - und das zum ersten Mal in der Geschichte des Landes. Kein Wunder also, dass die ganze Nation Feuer und Flamme für „Strákarnir okkar“, „ihre Jungs“, ist. Auch die isländische Airline Icelandair ist im Fußballfieber: Als einer der Sponsoren der isländischen Nationalmannschaft ging es bereits am 7. Juni an Bord der Boeing 757 „Grábrók“ gemeinsam vom Heimathafen Keflavik zum Chambery Airport nahe der Stadt Annecy. Dabei saßen die Kicker nicht nur auf mit ihren Namen verzierten Sitzen, sondern durften sich auch direkt auf der Maschine verewigen.

Mit gerade einmal 330.000 Einwohnern und 103.000 Quadratkilometern ist Island das kleinste Land, das sich je für eine Fußball-Europameisterschaft qualifiziert hat. Elf Anläufe waren dafür nötig, ehe die Mannschaft nun schließlich am 7. Juni 2016 stolz die nach dem „Grábrók“-Krater benannte Boeing 757 des Sponsors Icelandair besteigen konnte. Ziel: Der Chambery Airport nahe Annecy, wo die Isländer während des Turniers ihr Lager aufschlagen. Bevor es an Bord ging, verewigten sich die Spieler mit einem Autogramm direkt auf der Maschine und hielten damit ein Stück Geschichte fest.

Doch nicht nur ihre Heimat sondern auch der Ehrgeiz auf dem nicht immer leichten Weg zur Qualifikation macht die isländische Nationalmannschaft so sympathisch und damit zum heimlichen Zuschauerliebling. Sie legen auch besonderen Wert darauf, dass es nicht um einen Star im Team geht, sondern die Mannschaft der Star ist.

Die Spannung steigt weiter, nachdem die Jungs bei ihrem allerersten EM-Spiel am 14. Juni 2016 ein Unentschieden gegen den Favoriten Portugal erkämpfen konnten. Die Unterstützung ihrer Fans ist ihnen in jedem Fall gewiss.

Informationen zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und Fakten rund um die isländische Nationalmannschaft finden Fans auf der Website von Icelandair unter http://www.icelandair.de/sport/euro2016/.

Áfram Ísland!