18.03.2016 08:09

Neue Destination in den USA: Seit gestern, dem 16. März 2016, fliegt die isländische Linienfluggesellschaft Icelandair ganzjährig nach Chicago (ORD). Die Stadt am Lake Michigan wird bis zu viermal wöchentlich via Keflavik, den Heimatflughafen von Icelandair, in Island aus angesteuert. Reisende aus Deutschland und der Schweiz gelangen dank günstigen Anschlusszeiten bequem in die drittgrößte Stadt der USA. Chicago ist nicht die einzige Neuerung im Sommerflugplan der Airline: Hinzu kommt als weitere Destination Montreal (YUL), zahlreiche Frequenzerhöhungen und zwei neue Flugzeuge.

Chicago ist das jüngste Ziel von Icelandair in den USA. Die quirlige Stadt am Lake Michigan wird ab sofort viermal pro Woche angeflogen, nämlich an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Zusätzlich wird ab Mai Montreal in den Flugplan der Airline aufgenommen. Bis zu dreimal wöchentlich – und damit einmal mehr als noch im Vorjahr – wird Portland angesteuert. Damit erreichen Passagiere im Sommerflugplan, der von Mai bis Oktober gültig ist, von Deutschland und der Schweiz aus via Island insgesamt 16 Ziele in Nordamerika: Neben den drei Genannten auch New York (JFK und EWR), Anchorage, Boston, Denver, Minneapolis, Orlando, Seattle, Washington D.C., Edmonton, Halifax, Toronto und Vancouver.

Auch in Europa tut sich einiges: Icelandair setzt im Sommerflugplan 2016 eine weitere Maschine ab München ein. Damit gelangen Reisende zwischen Juni und Oktober zusätzlich viermal pro Woche nach Island. Insgesamt bedient Icelandair im Sommer damit die Strecke München – Keflavik bis zu elf Mal wöchentlich. Von Frankfurt aus geht es zwischen Mai und September bis zu zweimal täglich auf die Insel im Atlantik, die auf halbem Weg zwischen Europa und Nordamerika liegt; ab Hamburg wird Island bis zu viermal wöchentlich angeflogen. Auch in der Schweiz werden die Frequenzen erhöht: Gelangten 2015 Reisende aus Zürich noch sechsmal wöchentlich nach Island, können sie im Sommer 2016 in der Hochsaison täglich in eine Icelandair-Maschine steigen. Von Genf aus wird die Frequenz von zwei (Sommer 2015) auf vier (Sommer 2016) wöchentliche Flüge erhöht. 

Ab Sommer 2016 kommen zusätzlich zwei weitere Flugzeuge zum Einsatz: Zu den 24 Boeing 757 der Linienfluggesellschaft gesellen sich erstmals zwei Boeing 767, die über das Drehkreuz Keflavik Europa und Nordamerika ansteuern. Icelandair punktet dabei mit kurzen Umsteigezeiten von 60 bis 90 Minuten in Island sowie der Möglichkeit, bereits in der Economy Class zwei Gepäckstücke à 23 Kilogramm mitzunehmen. Zudem reisen Passagiere, von Nordamerika kommend, bereits in Keflavik schnell in den Schengenraum ein und können in Island einen kostenlosen Stopover für bis zu sieben Nächte einlegen, ohne dass sich der Flugpreis erhöht.